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Über uns

Bei Baituna geht es um Sicherheit und um begründete Hoffnung!

Denn viele Menschen sind derzeit auf der Flucht und kommen mit großen Hoffnungen auf Hilfe und Unterstützung in unser Land. Darunter befinden sich viele Familien, die sich eine bessere Zukunft für sich und ihre Kinder erhoffen. Arbeit, Schule und vor allem ein neues, sicheres Zuhause inmitten unserer Gesellschaft.

Die derzeitige Unterbringung in Massenunterkünften ist dabei nicht hilfreich und stellt gerade für Familien eine enorme Herausforderung dar.

Die Ansteckungsgefahr für die Kinder ist enorm, ihr Stresslevel ist hoch, Integration in die deutsche Kultur ist erschwert, es gibt keinen Ort um Hausaufgaben zu machen, für sich zu kochen, Zeit als Familie zu verbringen oder sich mit seinen traumatischen Erfahrungen auseinander zu setzen und körperlich und seelisch heil zu werden.

Doch die Kinder brauchen Stabilität, Sicherheit und Eltern, auf die sie zählen können. Sie brauchen einen Rückzugsraum, Schutz vor Übergriffen und die Gelegenheit von sicherem Terrain aus ihre neue Welt zu entdecken und in sie einzutauchen.

Deshalb will Baituna Wohnraum gerade für Familien ermöglichen und sie in ihrem Ankommprozess in Berlin begleiten und unterstützen.


Dazu:

  • kaufen wir Wohnungen
  • beraten und begleiten wir Wohnungs- und Hausbesitzer vom Erstinteresse bis zum Einzug der Familie
  • mieten wir Häuser um sie unter zu vermieten
  • begleiten wir die Familien durch ehrenamtliche Paten (-familien) in einem Zeitraum von mindestens einem Jahr
  • bauen wir eine Community, durch die die Familien Teil einer größeren Gemeinschaft werden können

Mitmachen

Du findest Baituna gut und willst uns unterstützen?
Dann schau Dir an, welche tollen Optionen du hast dich mit deinen Möglichkeiten einzubringen

Werde Wohnungskäufer*in!

Um Wohnungen kaufen zu können starten wir immer wieder Crowdfunding-Kampagnen auf Startnext. Unterstütze diese Kampagne, in dem Du sie unter deinen Freunden bekannt machst. Oder spende für den nächsten Wohnungskauf, so dass bald wieder eine Familie aus der Massenunterkunft in ein sicheres Zuhause ziehen kann.

Mehr auf Betterplace

Werde Wohnungsbesitzer*in!

Um unsere Arbeit nachhaltig zu gestalten brauchen wir Menschen, die uns langfristig unterstützen. Dafür kannst Du mit einer Einlage von bereits 100,- Genossenschaftsmitglied werden und damit als Anteilseigner*in die Zukunft von Baituna sichern helfen.

Mehr zur Genossenschaft

Werde Familienpate*in!

Um den Familien einen gutes Ankommen zu ermöglichen, suchen wir für jede Familie Einzelpersonen oder Familien, die sich bereit erklären, die Familie über einen Zeitraum von einem Jahr zu begleiten. Ziel ist es, die Familie durch wöchentliche Treffen, durch gemeinsames Kochen oder andere Unternehmungen kennen zu lernen, einander die jeweils eigene Kultur vorzustellen und erleben zu lassen und dadurch Bedürfnisse, Nöte und Chancen aufzudecken und ihnen gemeinsam mit uns zu begegnen.

Jetzt Pate werden

Werde Wohnungsgeber*in!

Um mehr Familien in Wohnungen unterbringen zu können brauchen wir DICH! Denn Du besitzt eine Wohnung oder ein Haus in Berlin und würdest es gerne an geflüchtete Familien vermieten. Allerdings fehlt Dir die Zeit, dich um die Vermietung zu kümmern, oder hast Sorge, was außer der Arbeit der Vermietung noch so auf dich zukommen könnte. Vielleicht fehlen Dir aber auch einfach nur noch die richtigen Informationen, wie das alles von statten gehen kann. Wenn das auf dich zutrifft, dann melde dich bei uns!

Ich habe Wohnraum zu vergeben

Werde Hoffnungsbringer*in!

Um den Familien ganzheitlich helfen zu können brauchen wir Deine Leidenschaft und deine Kompetenz! Verstärke unser Netzwerk als Deutschlehrer/in, Grafiker/in, Kindergeburtstagsorganisator/in, Musiker/in, Kuchenbäcker/in, Fotograf/in, Fundraiser/in, Seelsorger/in, oder Steuerberater/in.

Ich will mich einbringen

Jetzt Botschafter*in werden!

Um kein Mauerblümchen zu bleiben, sondern um zu einem großen starken Baum zu werden, braucht Baituna dein Netzwerk! Erzähl von Baituna, teile unsere Infos auf allen deinen Kanälen, ermutige andere zu spenden, oder Genossenschaftsmitglied zu werden und unterstütze unser Team dabei, mit einem Stand auf Kongressen und Festivals präsent zu sein. Wenn Du also Werbematerial brauchst, oder mit uns am Stand von Baituna schwärmen willst, dann melde dich einfach.

Jetzt Botschafter werden

Crowdfunding

Mit jeder Crowdfunding-Kampagne hast Du die Möglichkeit einer weiteren Familie ein neues Zuhause zu schenken!

Denn Baituna funktioniert nur, wenn viele mitmachen!

Wohnungen in Berlin kosten inzwischen ziemlich viel Geld. Deshalb wollen wir über Genossenschaftsanteile und regelmäßige Crowdfunding-Kampagnen 25% des Kaufpreises einer jeden Wohnung akquirieren. Mit diesen 25% Eigenkapital gehen wir dann zu unserer Bank und nehmen für den restlichen Kaufbetrag ein Darlehen auf, das wir dann über die nächsten Jahre durch die Mieteinnahmen abtragen.

Unser ausführliches Finanzierungskonzept findest Du hier zum Download


Baituna auf Betterplace

Genossenschaft

Als Genossenschaftsmitglied hast Du die einmalige Gelegenheit ein wichtiger Teil von Baituna zu werden!

Fördermitglied

Du willst Baituna durch deine Einlage von mindestens 100,- finanziell unterstützen und langfristig sichern helfen

Du hast kein Stimmrecht – ist dir aber auch egal, weil Du z.B. Mitgliederversammlungen langweilig findest, oder gar nicht in Berlin lebst und deshalb vielleicht auch gar nicht kommen könntest

Aktives Mitglied

Du willst Baituna durch deine Einlage von mindestens 100,- finanziell unterstützen und langfristig sichern helfen

Du hast in der Mitgliederversammlung eine Stimme, kommst gerne zur jährlichen Mitgliederversammlung, willst dich regelmäßig aktiv einbringen und kannst mit Deiner Expertise zum Gelingen des Unternehmens beitragen

Genossenschaft

Uns war es wichtig, Baituna so zu organisieren, dass so viele Menschen wie möglich, gleichwertig daran teilhaben können und die Freude, aber auch die Verantwortung miteinander teilen.

Deshalb haben wir uns entschieden Baituna als Sozialgenossenschaft zu organisieren. Das bedeutet, dass jeder und jede mit einer Einlage von bereits 100,- Genossenschaftsmitglied werden kann und somit sowohl Anteile von Baituna, als auch Stimmrecht erwirbt und somit anteilig Verantwortung für das Unternehmen trägt.

Wir brauchen die Expertise von vielen, sowie die Summe der Genossenschaftsanteile als finanzielle Grundlage, um z.B. mögliche Mietausfälle oder anstehende Sanierungskosten abfedern zu können, bis das Geld durch die Mieteinnahmen oder Spenden wieder eingenommen ist.

Ab 100,- EUR

Jeder Genossenschaftsanteil beträgt 100,-

Du kannst aber natürlich so viele Anteile erwerben wie möglich. Die Anzahl der Anteile hat jedoch keine Auswirkung auf die Anzahl deiner Stimmen. Du erwirbst grundsätzlich eine Stimme.

Kündigen kannst Du deine Mitgliedschaft nach den ersten zwei Jahren und ab da an jährlich zum Ende des Geschäftsjahres. Deine Anteile kannst Du Dir dann ausbezahlen lassen, an Baituna spenden oder an ein anderes Genossenschaftsmitglied übertragen. Ganz wie Du willst.

Sollte Baituna aus irgendeinem Grund einmal nicht mehr notwendig sein, oder aus anderen Gründen abgewickelt werden müssen, so würden die Wohnungen verkauft, jedes Genossenschaftsmitglied erhält seine Anteile ausbezahlt und ein möglicher Überschuss wird an andere gemeinnützige Organisationen weitergereicht.

Im Falle eines Defizites trägt jedes Mitglied finanzielle Verantwortung einzig entsprechend seiner erworbenen Anteile.

Download Zusage Genossenschaftsmitglied (PDF)

Team

Dieses Team steckt hinter Baituna

Winfried

Winfried

begleitet mit seiner Firma CoHousing seit 10 Jahren diverse Firmen- und Genossenschaftsgründungen. Für Baituna ist er der Immobilienfachmann.

Ruth

Ruth

hat Afrikanistik und Soziale Arbeit studiert, übernimmt bei Baituna die interne Koordination und die Kommunikation mit unserer Netzwerkpartnern.

Razan

Razan

kommt aus Syrien und ist ausgebildete Zahnärztin, sie übersetzt für Baituna ins Arabische.

Fiona

Fiona

ist Mama von zwei Kindern und weiß als gebürtige Engländerin, dass Ankommen in Deutschland nicht so einfach ist. Sie übersetzt für Baituna ins Englische.

 

Tobi

Tobi

hat Gesellschaftstransformation studiert, leitet mit einem Team den Christus-Treff Berlin und sorgt sich bei Baituna um die Öffentlichkeitsarbeit.

Marleen

Marleen

schreibt gerade ihre Dissertation zu Genossenschaften und kümmert sich bei Baituna um Rechtsformfragen und Strategie.

Vinzenz

Vinzenz

ist auf der Suche nach Wegen, wie Geflüchtete in ländlichen Gegenden gut aufgenommen werden können und schreibt zum Thema seine Masterarbeit. Für Baituna ist er der Experte für den Nahen Osten.

Lorenz

Lorenz

ist unser jüngstes Teammitglied und mit seiner eigenen Firma "PAGE" unser Haus und Hofgrafiker.

 

Vera

Vera

hat Stadtplanung und internationale Wirtschaft studiert. Sie bringt bei Baituna Expertise zu Wohnkontexten, Wohnungsmarkt und -politik ein.

Partner

FAQ

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen

Diese Frage hat uns lange beschäftigt, im Endeffekt gibt es aber eindeutige Gründe für den Kauf von Wohnungen:

  1. Es gibt (bisher) zu wenige Vermieter*innen, die bereit sind, an geflüchtete Familien zu vermieten bzw. unterzuvermieten - wären sie dazu bereit, würden wir darauf hinarbeiten, dass sie in ein direktes Mietverhältnis mit der Familie eintreten, so dass wir als Zwischenmieter überflüssig wären.
  2. Ein Grund für die geringe Anzahl an bereitwilligen Vermieter*innen ist die große Finanzierungslücke die entsteht, wenn die Familie ihre Aufenthaltserlaubnis erhält und die Mietzahlung ab diesem Zeitpunkt nicht mehr durch das LaGeSo, sondern durch das Jobcenter erfolgt. Diese Lücke beträgt bis zu 10 Wochen und belastet ein Mietverhältnis enorm oder macht eine Fortsetzung im schlimmsten Falle unmöglich. Durch den Kauf von Wohnungen und einem der Situation entsprechenden Finanzierungsmodell, sind wir in der Lage, diese Zahlungslücke zu überbrücken.
  3. Mit einem Mietvertrag können wir nicht garantieren, dass die Wohnungen auch langfristig zu SBGII-Sätzen vermietet werden. Mit der Genossenschaft als Eigentümerin stellen wir sicher, dass die Wohnungen auch langfristig dem freien Markt und den aktuellen Spekulationen entzogen werden und geflüchteten Familien zur Verfügung stehen.

Durch den Kauf der Wohnungen sind wir in die Lage versetzt den geflüchteten Familien die größt mögliche Wohnsicherheit zu bieten und ihnen somit einen Raum zu eröffnen, in dem Hoffnung keimen, Heilung beginnen und neue Perspektiven wachsen können.

Das ist natürlich eine der sensibelsten Aufgaben für uns. Wir sind uns bewusst darüber, dass einzelne Familien auszuwählen automatisch andere benachteiligt; leider sind unsere Kapazitäten trotz allem begrenzt. Um die "Auswahl" halbwegs fair zu gestalten, sind wir in engem Austausch mit verschiedenen Wohnberatungen für Geflüchtete, welche uns mit ihrer langjährigen Erfahrung beratend zur Seite stehen.

Nein, natürlich nicht. :)

Auf der Suche nach einem passenden Namen wurde uns wichtig, dass er etwas mit "Zuhause" zu tun hat, weil wir uns durch die Baituna-Wohnungen für die Familien eine Art neues Zuhause wünschen. Als uns passende und noch nicht genutzte deutsche Namen mehr und mehr ausgingen meinte unser Teammitglied Razan, dass es im arabischen ein Wort gibt, dass das, was wir suchen, gut ausdrückt. Und so wurden wir "Baituna" - arabisch für "unser Zuhause".

Nein. Es gibt kein vertraglich festgelegtes Ende des Mietverhältnisses. In unseren Wohnungen dürfen die Familien so lange wohnen, bis sie sich stabil und sicher genug fühlen, um mit unserer Hilfe in eine eigene Wohnung zu ziehen! Wann dieser Zeitpunkt gekommen ist, wird gemeinsam und im Einvernehmen aller Beteiligten vereinbart. Unsere Vision ist es, dass so viele Familien wie möglich Baituna-Wohnungen in Anspruch nehmen können und wir vertrauen darauf, dass unsere jeweiligen Mieter*innen unsere Vision mittragen und gemeinsam mit uns weiterführen.

Durch die Organisation Baitunas als gemeinnützige Genossenschaft ist die Nutzung der Wohnungen für gemeinnützige Zwecke rechtlich dauerhaft gesichert. Die Satzung macht deutlich, dass die Wohnungen in diesem Fall anderen Personen zur Verfügung stehen die die Kriterien des §53 Abgabenordnung erfüllen. Dazu gehören z.B. Asylbewerber*innen oder Wohnungslose. Falls sich Baituna dem Betrieb der Wohnungen zu diesem Zweck nicht beauftragt sieht, würden die Wohnungen verkauft und der Erlös zur Tilgung der noch offenen Darlehn genutzt. Im Falle eines daraus resultierenden Überschusses wird dieser an die gemeinnützigen Organisationen "Berliner Stadtmission", "Berliner Flüchtlingsrat" und "Passion e.V." in gleichen Teilen weitergereicht.

News & Kontakt

Wenn Du uns kontaktieren willst, dann melde Dich gerne unter Baituna@posteo.de
Pressedownloads findest Du weiter unten in der Fußzeile.

Neuigkeiten findest Du aktuell auf unserer Facebook-Seite